Michael Bischof
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Dies ist eine private Veröffentlichung für freiwillige Teilnehmer. Aus gegebenem Anlass weise ich darauf hin daß jede unauthorisierte Verwendung irgendwelcher Auszüge nicht gestattet ist. Verbatim mit Quellenangabe (URL) zu zitieren ist ausdrücklich erlaubt.




http://schule.homelinux.com




Bild von einem Gebiss

Er hat was mir fehlt: ein schußsicheres Gebiß





Diese Inhalte vom vergangenen Schuljahr habe ich natürlich nicht weg geschmissen.
Nachdem aber Missbrauch damit getrieben worden ist
( nicht verbatim zitiert sondern bewußt entstellend )
stelle ich sie gerne nach einer e-mail-Anfrage zur Verfügung:
michael.bischof@schule.homelinux.com





aufgeblasen   giftig




Spharoides rubripes , genannt "Fugu"../ , vermutlich der giftigste Fisch der Welt
Wir merken uns: aufgeblasen mahnt zur Vorsicht !

Es gibt einen zweiten Grund sich dieses Tier ganz besonders gut einzuprägen:
es hat von allen Wirbeltieren das kleinste Genom ! Deshalb wird es wohl eines
der Standardobjekte der Molekularbiologen. -
Hier hatte ich die richtige "Nase":
das Tier wird von einem der soeben zu Nobelpreisträgern der Medizin gekürten Wissenschafler intensiv untersucht !








Experiment zu Ende ...

5.09.2003

michael.bischof@schule.homelinux.com

Diese Seite hatte ich für den Unterricht aufgebaut. Es sollten in möglichst enger Rückkoppelung zum Unterricht Protokolle aufgeführt werden, Hintergrundmaterial dargestellt werden ( viele Bücher sind älter als die Schüler !) und

vor Allem sollten die Schüler beim Umgang damit den Gebrauch des PC als Werkzeug der Kommunikation im Alltag einüben lernen.

Also wohlgemerkt keine Grundlagenschulung wie im Informatikunterricht sondern alltäglicher Umgang.
Es hat ein Jahr lang den Schülerinnen und Schülern überwiegend Spaß gemacht, ich habe einige beachtliche Leistungen gesehen welche weit über das hinausgingen was beim jeweiligen Alter der Betreffenden erwartet werden konnte.
Ein Experiment kann auch scheitern.
Es ist eine traurige Tatsache daß die große Mehrheit der Schülerinnen und Schüler mit dem PC als Alltagswerkzeug im Sinne einer plattformübergreifenden Kommunikationsfähigkeit so wenig umgehen kann dass dieses Experiment wohl einfach einige Jahre
zu früh kam. Etwa 80% meiner Zeit mußte ich damit verbringen "Datenmüll" so zu sortieren dass die übergebenen Inhalte hier dargestellt werden konnten. Einfachste Dinge, etwa "speichern unter ... " (einem bekannten, öffentlichen Dateiformat statt .doc) , Bilddateien, die man erkennen kann ( etwa "bild.jpg" statt "bild.wmf" oder "bild" ) usw.usf. klappen noch nicht. Es ist so als ob die Computerkenntnisse der Meisten auf die (kopflose) Anwendung des proprietären Textverarbeitungsprogramms Word beschränkt seien.

Die dadurch für mich entstandene zusätzliche Arbeitsbelastung kann und will ich nicht mehr bewältigen.

Ich bin weiterhin gerne bereit alle Schülerinnen und Schüler, die einen sinnvollen Gebrauch dieses Werkzeugs erlernen wollen, zu unterstützen. Wie bisher auch auf ausschliesslich freiwilliger Grundlage, klar ...

Das heißt:

ich werde diese Seite weiter pflegen, die Angebote auch an Software aktuell halten, auf Anfragen möglichst prompt reagieren - aber an den Unterricht anbinden möchte ich das nicht mehr.

Ich verkneife mir aber nicht darauf hinzuweisen daß deutsche Schülerinnen und Schüler im internationalen Vergleich trotz privilegierter modernerer Hardware ( auf der die neuesten Spiele laufen ) schon längst zurückhängen gegenüber Gleichaltrigen aus dem europäischen Ausland, selbst an Provinzgymnasien in der Türkei. Das heißt dass in einigen Jahren der Arbeitsmarkt zu einer traurigen Melodie aufspielen wird ...







Zum Irak-Konflikt ...


rumsfeld.jpg


Hussein begrüßt Donald Rumsfeld am 20.12.1983



Dieser Mann Rumsfeld erscheint als Hoffnungsträger. Ein Beispiel:
Wir übernehmen als Beispiel das philosophische Lehrgedicht "The Unkown":


The Unknown

As we know,
There are known knowns.
There are things we know we know.
We also know
There are known unknowns.
That is to say
We know there are some things
We do not know.
But there are also unknown unknowns,
The ones we don't know
We don't know.

( 2. Februar 2002, Pressekonferenz des Verteidigungsministeriums )
FAZ, 8.04.2003

Was ist daran hoffnungsvoll: schlicht kommt weit. - Das ganze Leistungs- und Intelligenzgedröhn in derSchule ist irrelevant !

Der Mann hat öffentlich gesagt: "Speed kills !" - und hat recht damit, wenngleich in ganz anderer Form als der Dummkopf gemeint haben mag.

Was zählt ist die Fähigkeit, zur richtigen Zeit am richtigen Ort den richtigen Leuten das Gefühl zu geben man sei
"einer von uns"!
Nennen wir diese Fähigkeit Führung oder "führen können".

Achtung:
Damit Ihr mal seht was man mit dem Computer anfangen kann um zu verstehen was um Einen herum vorgeht, um sich also von dem Gesülze der offiziellen main stream - Medien freizumachen, schaut mal diesen Artikel an, der von den "wahren" Gründen des Irak-Kriegs handelt. Beachtet unbedingt das Datum: => Ende Januar, also lange vor Kriegsbeginn !


( Wer sich die nötigen Englischkenntnisse zutraut und mal wissen will wie man selber Lügen recherchiert sehe sich bitte ein
     faszinierendesGroßexperiment an:   http://www.disinfopedia.org/wiki.phtml

Dort kann Jeder mitmachen !


Es wird auch ein interessanter Begriff eingeführt und angewendet: Doublespeak

"William Lutz, a professor at Rutgers University, has written several books about doublespeak and is the former editor of the Doublespeak Quarterly Review,which examines ways that jargon has polluted the public mindspace with phrasesdesigned to obscure the meaning of plain English."

Ein passender Kommentar stammt vom Istanbuler Korrespondenten der taz , einem erfahrenen Journalisten.

In diesen Zeiten muß man einen kritischen Kopf behalten:
Nicht auf das Gesülze der Herscher achten - darauf, was sie tun !

Achtung: Baustelle



Material zum Irak-Konflikt ist so aktuell und umfangreich daß ich das Alles auf einer eigenen "Nebenseite" unterbringen muß ! Das nachstehend Angekündigte wird auch dort sein:

Eine neue Welt ...



Zum Nachdenken: "Der Terrorismus ist der Krieg der Armen, der Krieg ist der Terrorismus der Reichen", stellte kürzlich der Dramatiker Peter Ustinov ebenso bündig wie hellsichtig fest.

    Wer diesen Gedanken vertiefen will recherchiere mal nachdem Ursprung des Wortes "assassin" , dem Begriff "Der Alte vom Berg" ( Zeitraum:Mittelalter - Region:     Persien/Palästina ,Mongolenkriege )


Einer der Altmeister der Aufklärung über die Rolle der Medien in den USA ist Noah Chomsky vom Massachusets Institute of Technology (MIT). Im Zusammenhang mit dem 11. September gibt es einen brandneuen Film , auf den ich hiermit hinweisen will.

http://www.nlpb.de/04-pub/EXPO-PDF/energie.pdf

Würde der heutige durchschnittliche Kraftstoffverbrauch der amerikanischen Pkws auf den Durchschnittsverbrauch der deutschen Pkws reduziert werden, so könnte der derzeitige jährliche Erdölverbrauch von Afrika, China und Indien eingespart werden.


Die folgende Analyse einer scheinbaren Milchmädchenrechnung der USA möchte ich ausnahmsweise ( es entspricht nicht dem Zweck dieser Seite !) mal mit eigenen Gedanken erweitern.

Vorwort : was soll das ?


         10.09.2002





Probleme mit Links

Sollte es einmal ein Problem mit Links geben, die sich nicht öffnen
(Es wird dann angezeigt: "Seite kann nicht gefunden werden ... ")
bitte an folgende Adresse eine kurze mail mit genauer Fehlerbeschreibung:
michael.bischof@schule.homelinux.com
Ich repariere es dann möglichst schnell !




Welche Gründe kann ein Lehrer dafür haben sich die Mühe einer homepage zuzumuten ? Warum es vielleicht trotzdem lohnt: einige Gedanken dazu ... seht Euch dazu bitte den folgenden Text an:

vorwort.html

Noch nie in meinem Leben habe ich etwas gemacht das soviel ausschließlich positive Rückkoppelung ergeben hat wie diese homepage. Mit nur 1 Ausnahme: und da geht es offenkundig eher um meine Person als um die hier gezeigten Inhalte. Diskussionen darüber findet man unter "Diskussionsbeiträge".

Da so oft danach gefragt wird: ja, ich habe diese homepage in html selber geschrieben.
Aber :
ich habe Alles dazu Nötige von Schülern dieser Schule und von den IT-Profis der PUG   ( talk@pug.org)  gelernt ... für das Betriebssystem Mandrake 8.2 (Linux), unter dem ich diese homepage bearbeite, habe ich keinen Pfennig bezahlt ohne deshalb "cracken" zu müssen. Heute, am 19.04.2003, bin ich schon bei Version Mandrake 9.1rc.2, - es hat immer noch Nichts gekostet.

Hilfen zur Technik des Computers



Die Max-Planck-Schule unternimmt Einiges um die SchülerInnen im Bereich der elektronischen Kommunikation zu qualifizieren. Dennoch gibt es da noch eine Menge zu tun: sehr häufig werden Basisdinge, die für eine erfolgreiche Kommunikation nötig sind ( der Empfänger kriegt das was er erhalten soll) noch nicht beherrscht.
Aus diesem Grunde habe ich als Service einige Tutorials geschrieben. Sie sollen bei technisch-handwerklichen Problemen des Mediums helfen.

Das bezieht sich auf

Natürlich wird man sich auch keine Viren einfangen wollen.




Freie Software !


Download hier !

Eine Auswahl von Open Source Software speziell für Schüler habeich zum Herunterladen zusammengestellt. Die Programme laufen unter Windows 98 (und wohl auch XP ), sind aber eben nicht von dem Monopolisten Microsoft - was man schnell an der Qualität und vor Allem der Transparenz bemerkt: => Herunterladen der .exe-Datei auf den Desktop ,verschieben in C:\Programme, dort anklicken und damit installieren => fertig !

Das Internet ist ein schnelles Medium. Da fallen "Späne". Der dazu passendeSpruch kommt von Toni Fabijancic( 10 d):

Wehr reschtschreihbfeler fihnded dahf sih behalden...

Zusätzlich dazu gibt es zwei Komponenten



Ankündigungen

Für die ehemalige 9b ..
ab 20.09.2002

9b


Eine brandneue Entdeckung hat mir gezeigt daß die unsäglichen Erfahrungen, die ich letztes Jahr mit Euch machen mußte, von der Vorsehung der Natur uns eingebrockt wurden. Ihr könnt nichts dafür, es ist Euer
Gehirn ! Genauer: Euer pubertierendes Gehirn ! Bei Jedem Problem bietet es sich für den selbstbewußten Teenager an darauf hinzuweisen daß er sich gerade im "zerebralen Remodelling" befindet. Klingt gut, gell ?

Soeben hat man eine Schlüsselentdeckung gemacht: die Grabanlage der Qin-Dynastie,die den ersten gesamtchinesischen Kaiser Ti Shuangdi hervorgebracht hat.
Seht Euch dazu bitte den folgenden Text an:

qin.html
Außerdem gibt es im Palmengarten in Frankfurt eine Ausstellung der Terrakotta-Krieger, die das Grabmal dieses Kaisers bewacht hatten. Da man nie weiß ob und wann solche Exponate hier in Deutschland nochmals ausgestellt werden ....



Eigentlich wollte ich wegen der Nachrichten über den 9.11., als wir die USA in Erdkunde behandelt hatten, Euch hier laufend weiteres Interessante über die USA anbieten unter dem Thema:
"U S A : Nachrichten aus einem fundamentalistischen, aber nicht monolithischen Land ..."
Das hat sich aber mittlerweile so ausgeweitet daß ich dieses Thema "beiseite" gestellt. Ihr könnt das Alles über folgenden Link erreichen.

Wasser predigen - aber selber Wein trinken ! So etwas würde die pädagogische Glaubwürdigkeit sofort killen. Wer aber Macht hat braucht sich darum nicht zu kümmern. Dementsprechend, man glaubt das kaum, hat Queen Victoria gehandelt wie ein Pothead . Kaum zu glauben ? Selber nachsehen !

"Vielleicht wissen Sie es nicht, aber neulich hielt sich ein Anthropologen-Team vom Mars zu Studienzwecken in den USA auf. Letzte Woche sind sie nach Hause geflogen, weil ihnen die Welt zu heiß wurde. Vor dem Abflug sagte ein Sprecher: "Da sind zwei Dinge in den USA, die wir Marsianer nie kapieren werden. Erstens: Was ist dran an diesen Blow Jobs? Und zweitens: Warum schauen Sie anderen so gern beim Sterben zu?" - Mehr davon hier



Schwerpunkte



Einige Lesehilfen :

1. Diskussionen über den 9.11.2001 und seine Folgen sind hier .

2. ein "Dauerbrenner" in Deutschland und auch an unserer Schule ist das Thema "Integration". Da ich selber lange in der Türkei gelebt habe denke man sollte auch einmal vertehen was "Fundamentalismus" eigentlich ist. Ganz unten auf dieser Seite.

3. Kaum ist es, zum ersten Male in der Geschichte der Menschheit, preiswert und schnell möglich miteinaner weltweit zu kommunizieren treten mächtige Interessengruppen auf um uns diese Möglichkeit wieder wegzunehmen. Es wird dabei ausgenutzt, daß Computer den Menschen erst einmal fremd sind - so kann man wunderbar die eigenen Absichten hinter scheinbaren technischen Notwendigkeiten verstecken. Wer an Freiheit interessiert ist hält dagegen - und muß seine Technik-Muffeligkeit überwinden. Mehr dazu hier .
Einige weitere schöne Beispiel dafür, wie man den PC nutzen kann um sich kritisch zu informieren:

  • der Medienrummel um die Seligsprechung von Mutter Teresa
  • was nützt eigentlich "low cholesterol" - Diät ... ?
  • wie kommt eigentlich unsere Rente zustande - und welche Hintergründe dazu sollte man kennen ? Dies sollte man sich unbedingt einmal ansehen : lang, 175 kB-.zip-Datei, dennoch ...

Oder wollen wir freiwillig in naher Zukunft zu dummen Sklaven werden, die demütig Alles erdulden ?





Geschichten ...


7.09.2002

Das Sommerloch bäumte sich soeben noch einmal auf. Auf seinem Grunde konnte man erkennen was viele eh schon wußten: daß Deutschlands Lehrer viel zu lasch geworden sind !
Wer sagt es uns ? Eine gleichsam unfehlbare Kombination: der S P I E G E L und das Allensbacher Institut für Demoskopie. - Schüler und Lehrer wurden offenbar nicht befragt. Es ist wie beim Fußball. Die Leute auf dem Sofa möchten daß die Leute auf dem Schirm schneller rennen ...

     laschlehrer.html

Und das, obwohl Lehrer sein mit einem erhöhten Risiko verbunden ist, wie Forscher soeben herausgefunden haben. Die Lehrer selber wissen das schon länger.

20.04.2003

Vor zwei Jahren geriet ich mit der Naivität unserer Schüler aneinander. Es ging darum warum Leute wie Beckenbauer, Netzer und Becker sich dafür eingesetzt hatten die Fußball-WM nach Deutschland zu holen. Nun: jetzt ist es heraus wie das ging. Und siehe da: unsere Schüler waren wirklich süß, nämlich naiv.

Klatsch ...



Eine Geschichte wandert ...

Eine 5. Klasse lernte Haustiere kennen. Natürlich kam auch die Rede auf deren wilde Vorfahren. Der Wolf ist ein faszinierendes Tier. Er lebt in Gruppen mit einer strikten Rangordnung, die ab und zu durch Rangordnungskämpfe verändert wird. Die Frage war nun: bedeutet Rangordnung nur Streit oder hat sie auch Vorteile ?

Guter Rat war teuer. Außerdem sollten die Schüler eingewiesen werden in Fluchtwege bei Feueralarm. Wenn ich "Feuer" rief sollte die Klasse so schnell wie möglich den Raum verlassen. Gesagt, getan. Es gab einen chaotischen Auflauf vor der Tür. Ich stoppte die Zeit - entschieden zu lang !

Also bekam jeder Schüler den Auftrag seine Nummer, die er in der Klassenliste hatte, auf einen Zettel zu schreiben. Wenn ich "Alarm" rief sollten alle sich schnell an die Tür begeben, ihren Zettel hochhalten und jeweils der kleineren Zahl den Vortritt lassen - wie bei der Rangordnung der Wölfe.
Schon der erste Versuch gelang erheblich schneller als vorher. Nach 3 Versuchen waren wir bei einem Drittel der ersten Zeit. Den Schülern machte es Spaß - erst recht als wir das Licht ausmachten, sich dann jeder nach dem Ruf "Alarm" im Dunkeln in die Nähe der Tür tasten mußte, halblaut seine Nummer murmelnd ... selbst aus dem Dunkeln ins Licht ging es ganz schnell !

Das machte einen Riesenspaß und fortan wollte die Klasse in jeder Biologiestunde Rangordnung spielen.

Kaum hatte die Klasse sich nach 2 Monaten vom ersten Schrecken erholt - ich meine die Begegnung mit der Planck Schule, einem richtigen Gymnasium, von dem man vorher so viel gehört hatte - wurden die Schüler von ihren schlechten alten Angewohnheiten eingeholt. Die Klasse galt dann als "wild". Und als die Schüler deshalb dauernd von Lehrern und Eltern kritisiert wurden begannen sie eine Art heimlichen Stolz aufzubauen:

"Wir, die 5a, die schlimmste Klasse der ganzen Schule !"

Es gab Klassenkonferenzen, einige ....

Eines Tages sprach mich die Klassenlehrerin an: wie es mir denn in der Klasse so erginge ? Daß sie zu "wild" sei hätte sich bis zu den Eltern herumgesprochen. Eine besorgte Mutter habe ihr demonstriert wie groß das Problem inzwischen sei:
der Fachlehrer in Biologie, also ich selber, habe sich nur dadurch zu helfen gewußt daß er den Kindern eine Rangordnung verpaßt habe, wie bei den wilden Tieren ...

( Heute sind die Schüler in der 7. Klasse - wir leben alle noch !)

Wundersamer Nachtrag


Vorgestern während des Schulfestes erfuhr ich mit zweijähriger Verspätung davon, daß eine alternative Deutung der Tatsachen nicht nur theoretisch möglich war sondern sich praktisch verwirklicht hatte. Während der besagten Sturm-und-Drang-Periode der 5 a gab es einen Elternabend.
Eltern wollen immer das Beste für ihre Kinder. So sind sie eben. Also empörten sich Einige darüber daß an dieser Schule ihre Kinder wohl behandelt würden wie die wilden Tiere !
"Jetzt geht's aber los !"


Metamorphosen ...


Im Erdkundeunterricht einer 6. Klasse wurden Moore behandelt, ganz feuchte Landschaften. Wie schön, daß es gleichzeitig durch das Dach der Container regnete und wir einige Plastikwannen aufstellen mussten. So konnte man sich Alles besser vorstellen - auf jeden Fall daß dort im Moor Sphaghnum-Moose wachsen. Wir hatten nur einen fetten Austernpilz, der aus einer Fußbodenspalte in der Physiksammlung im Container wuchs.
Warum aber Moorleichen sich so gut erhalten haben lernt man nicht indem man die fallenden Tropfen zählt.
Also mußte die Wirkung von Gerbstoffen erläutert werden. Ein gutes Beispiel ist die Herstellung von Leder. Das Beispiel war aber offenkundig nicht eindrucksvoll genug. Tafelzeichnungen reichen nicht aus.
Dann also eine Geschichte, die ich selbst erlebt hatte.

Um 1956/57 war ich in der 3. Klasse der Grundschule. Ich wußte wo mein Vater eine Pfeife, die er nicht mehr benutzte, abgelegt hatte. Taschengeld hatten wir keines. Also konnten wir auch keinen Pfeifentabak kaufen um von verbotenen Früchten zu "naschen".

Ich fragte einen , wie ich dachte, wohlmeinenden Onkel. Der schmunzelte und gab mir den "Geheimtipp" im Wald Eichenlaub zu suchen und damit die Pfeife zu stopfen. So doof war ich nicht daß ich dafür in den Wald gehen mußte. Im nahegelegenen Schloßpark von Rastatt gab es einige Eichen in der Nähe des Gärtnerhäuschens. Bei meinen Kumpels war ich damit "angesagt". So sausten wir denn nachmittags dorthin. Der Plan wurde sofort umgesetzt , die Pfeife mit trockenem Eichenlaub gestopft und wir verzogen uns hinter eine Hecke. Die Pfeife wurde angezündet und kreiste dann. Ich hatte den ersten Zug.

Natürlich nicht auf Lunge. Es reichte auch so: nach zwei Zügen hatte ich einen brennenden Geschmack im Mund , der ganz schnell die ganze Mundhöhle "auskleidete". Es war gräßlich ! Sofort entstand ein Durstgefühl als ob ich alle Weltmeere austrinken müßte um es zu überwinden. Ich schaute mich neugierig um. Meinen Freunden ging es genauso. Wir klopften blitzschnell die Pfeife aus und rasten zum Wasserhahn am Gärtnerhäuschen. Jeder hielt, so gut es ging, seine Gurgel direkt in den Wasserstrahl. Doch der Durst ließ nicht nach. Man wollte den Rest seines Lebens mit offenem Maul unter dem Wasserhahn verbringen - so schlimm war das brennende Durstgefühl. Da es Jedem noch schlechter ging als seinem Freund fingen wir an uns gegenseitig wegzuschubsen. Erst nach einer halben Stunde waren wir so weit "erleichtert" daß wir nur noch gelegentlich einen Schluck brauchten.

Kleinlaut sagte ich dem Onkel daß es irgendwie nicht wirklich geklappt hatte. Er lachte sich tot und meinte, dann sei sein Tip wäre ja wohl richtig gewesen - Rauchen sei eben nichts für Kinder.

Der Grund: zwar verbrennen die meisten Gerbstoffe aus den Eichenblättern . Doch das Wenige, das mit dem Rauch kommt, genügt um die Mundschleimhaut zur "vorübergehenden Moorleiche" zu machen.

Die Schüler lachten herzlich und ich hatte die Hoffnung daß die Klasse die Wirkung von Gerbstoffen wegen dieser Geschichte behalten würde.
Ich sollte mich nicht irren !

Zwei Jahre später erwischte ich Schüler aus dieser Klasse beim Rauchen auf dem Schulgelände. Während dieser Zeit jagte eine Klassenkonferenz die nächste, Elternmitteilungen pfiffen den bösen pubertierenden Kindern nur so um die Ohren, der arme Klassenlehrer mühte sich redlich die Wogen zu dämpfen. Und in dem Moment auch noch das ! Also verdonnerte ich die Schüler zu einer Woche Papierdienst und sagte dem Klassenlehrer und den Eltern nicht Bescheid. Stress gab es ja genug. Während ich noch überlegte durch welche Geste die Klasse wohl meine Güte honorieren wollte sprach mich eine betroffene Schülerin aus dieser Klasse an. Das sei ja wohl ganz schön hart, dieser Papierdienst. Ich begründete warum ich über diese Reaktion staunte ! Dann setzte sie noch Eins drauf: Und überhaupt, Sie müssen gerade reden !

"Wie meinst Du das ? " fragte ich sie.
" Sie haben doch schon als kleiner Knirps Haschisch geraucht und das sogar noch vor Schülern erzählt !"

Das ist die Krücke im Lehrerberuf. Wenn das Gelernte nicht richtig sitzt fällt es auch nicht richtig runter.

Die "Kuschelpädagogen" sind noch unser Untergang . Das weiß inzwischen jedes Kind. Wo aber finden wir sie ?
Was auch immer "Multikulti" sein mag: es ist etwas unerfreulich Schillerndes, Unbestimmtes, schwer Einzuschätzendes. Es führt zu ganz überraschenden Wendungen. Man kann es kaum vorhersehbar darstellen. Kurzum: es ist beunruhigend nichtlinear , so wie "Böhse Onkelz für Türken".

Wahlen und Prüfungen



Wenn man in der Schule Dinge thematisiert die nicht direkt für den nächsten Test vorbereiten gerät man leicht in Konflikt zur vorherrschenden Motivation der Schüler ( s. Diskussionsbeiträge, Grundstimmung... ). Hinterher hört man dann, oft Jahre später und hinterherum, man neige zu "Abschweifungen", weil der Teil des Auditoriums mit dem langsameren Hirn nicht so schnell die Tragweite des Gehörten erfaßt.
Hier nun, nach vielen Jahren, eine naturwissenschaftlich-mathematische Begründung einer oftmals und seit vielen Jahren regeläßig mitgeteilten Beobachtung: bei Prüfungen ( Wahlen ) wird, zumindest im oberen Bereich, nicht so sehr der sachliche Gehalt des Gesagten gemessen sondern vielmehr bildet sich ein gebrochen-indirekter "Eindruck" der Selbstsicherheit des Auftretens: Stimmen. Was das mit Prüfungen im Allgemeinen zu tun hat wird der zu Transferleistungen fähige Schüler leicht erkennen...


Schummeln heute - Urängste der Lehrer

Gefühle im Internet-Zeitalter



Achtung, frische Nachricht vom 8.02.2003:

Keine Phantasie kommt je mit dem wirklichen Leben mit. Was wir uns nich zu erfinden getrauen - das passiert.
Wofür jeder Schüler die Note 6 erhält - der britische Premierminister Tony Blair und sein Geheimdienst sind soeben damit erwischt worden. Ginge es hier nicht um Krieg und Frieden, Leben oder Tod, könnte man sich totlachen über dieses

Mega-Schummeln !


( Kein Wunder daß die Eliten der Welt die ungehinderte Kommunikation für Jedermann fürchten und ihr in der Allianz mit Microsoftt per TCPA ("Trusted Computing" ), Digital Rights Management et.al. den Garaus machen wollen. Noch ein Grund Open Source zu unterstützen - und meinetwegen mit Windows zu daddeln, man ist ja tolerant ... )

Mit der Verbreitung des Computers sind auch ganz neue Möglichkeiten des Schummelns entstanden. Deshalb brauchen wir neue Methoden damit umzugehen. Das ist auch einer der Gründe für die Existenz dieser Seite. Was müßte man denn von Schülern halten, die diese neuen Möglichkeiten nicht endecken - und natürlich auch benutzen ?
Es muß ja nicht gleich so schlimm ausgehen wie unlängst in Amerika. Um diese Geschichte zu verstehen muß man aber wissen daß in den USA Schulen Geld kosten. Sitzen zu bleiben ist automatisch für viele Familien auch ein wirtschaftliches Problem. Wenn man sich die vorgebrachten Argumente anschaut lernt man in welchen Zeiten ( O tempora, o mores ...) wir leben. Und wieviel Sinn für Peinlichkeit verloren gegangen ist: manche Dinge würden altmodische Menschen nicht einmal alleine vor dem Spiegel sagen ! Es ist aber keineswegs nur ein Problem von Schülern. Wenn man in einer Konkurrenzgesellschaft lebt, Jeder gegen Jeden, die für die Loser kaum Perspektiven hat, und als Akademiker sich dem Diktum "publish or perish" ausgesetzt sieht wird man leicht zum Fälscher.
So weit müssen wir es ja nicht kommen lassen ... indem wir gemeinsam mit diesem Werkzeug umgehen lernen. Das sehen auch Andere so, z.B. Günther Wallraf.

Und andererseits: schaut mal hier nach ! Auf einer Exkursion mit der 6 c wurde etwas vermutlich ganz Neues entdeckt. Um das überhaupt prüfen zu können hätte man früher monatelange Literaturrecherche betreiben müssen. So hat es rund 1 Stunde gedauert, das "Aufbereiten" zur Veröffentlichung hier ein bißchen länger. Und das auch nur weil ich noch ein Greenhorn bin, was die Arbeit mit dem Computer angeht.

Sollen wir auf das Werkzeug Computer in der Schule verzichten nur weil ein paar Cleverle von manchen weniger cleveren Lehrern nicht hinreichend in die Schranken gewiesen werden ? In jedem Fall muß man diese neuen Möglichkeiten ernst nehmen. Deshalb habe ich hier eine ganze Menge an Informationen zu diesem Problem zusammen getragen.
Fazit: es war noch nie so einfach Schummler zu erwischen...







Diskussionen

Computer in der Schule


15.08.2002


"Computers let you make more mistakes faster than any other invention in human history, with the possible exception of handguns and tequila."
  Mitch Radcliffe


Und das bedeutet für uns:
Niemand braucht sich wegen irgendwelcher Fehler zu schämen welche er mit dem Computer macht ! Mir selber passiert es immer noch laufend daß ich Dinge tue zu denen ich nur sagen kann: so dumm daß es brummt !
Da websites und mailing-Listen öffentlich sind kann das auch Jeder mitkriegen. Die Versuche, meinem alternden Gehirn die Eigenheiten von UNIX-Computern zu vermitteln, und die Fehler, über die sicher einige in der 9. Klasse sich des Öfteren kaputtlachen werden, sind auf der mailing-Liste der Penguin User Group Wiesbaden-Mainz, talk@pug.org (anmelden unter http://www.pug.org ) zu besichtigen. Was das sich schämen müssen angeht hoffe ich als bekennender Laie mit gutem Beispiel voranzugehen. Daher fühle ich mich im Recht wenn ich von Schüler und Kollegen erwarte: leise vor sich hin zu säuseln kann keine unüberwindbare Zumutung sein !

Es wird manchmal behauptet Schüler seien aus sozialen Gründen nicht in der Lage mit Computern umgehen zu können. Wenn man bedenkt daß ein älterer Computer praktisch nichts kostet kann das nicht richtig sein. Bei Fernsehen und Videogeräten sieht das anders aus. Deshalb habe ich einfach mal aufgelistet wie unsere Schüler mit Geräten und Fertigkeiten ausgerüstet sind.*



Klasse Schülerstärke Fernseher Videorekorder Computer * 10-Finger-Blind-Schreiben ** HTML schreiben können Internet
5 32 32 27 26 - - 21
6 28 28 24 22 8 - 18
6 29 29 14 25 2 - 13
9 WPF 31 31 30 31 7 3 23
10 25 25 23 25 15 2 15
11 22 19 16 18 2 7 11




* es wurden nur solche gezählt bei denen ein selbstbestimmter Zugang zum Computer möglich ist. Also nicht wenn Jemand auf den Papa warten muß !
** damit ist gemeint daß der Schüler ohne fragwürdige Hilfsprogramme a la "Frontpage" selber HTML schreiben kann.


Anders als ich früher selbst geglaubt habe ist der Computer kein Werkzeug das die Menschen zu vereinzelten Stubenhockern macht. Er ist so wenig vertraut und die Chancen ihn allein beherrschen zu lernen sind so gering daß man schon deshalb zusammenkommt um sich darüber auszutauschen. Die meisten "Nerds" , die ich kenne, sind überdurchschnittlich aktiv, was die Kommunikation mit Anderen angeht.
Er bringt auch vertraute Hierarchien durcheinander. Oft sind jüngere Schüler viel weiter als ältere. Das gilt auch für das Verhältnis zu Lehrern: ich hatte einen Schüler der 9. Klasse, der obendrein noch sitzen geblieben ist. Dem könnte ich auf diesem Feld nicht das Wasser reichen. Das ist lustig und anspornend für beide Seiten - und nicht schlecht für das Selbstbewußtsein des jungenMannes. Was man ohne Selbstbewußtsein lernt ist ohnehin trivial.
Allein aus solchen Gründen hätte die Schule gute Gründe den Umgang mit diesem Werkzeug sinnvoll zu fördern. Mit sinnvoll meine ich den Umgang mit nicht proprietärer, zukunftssicherer Software. Es kann nicht die Aufgabe von Schule sein Monopolisten zu helfen ihr Standbein zu verbreitern - auf Kosten der Zukunft der Schüler.

Wer sich hierzu äußern möchte kann das gerne tun. Zu diesem Zweck schreibe man mir bitte eine e-mail ( den Namen nicht vergessen !), die die ausdrückliche Ermächtigung dazu enthält die Stellungnahme hier zu veröffentlichen. Dann werde ich diese hier publizieren. Unmoderierte anonyme Diskussionen sind mir ein Gräuel.

    Michael Bischof


Eingegangene Beiträge finden sich unter

Diskussionsbeiträge


    Wie wichtig es ist im Internet äußerst vorsichtig und kritisch zu Werke zu gehen sieht man an folgendem Beispiel
    Man kann aber auch sehen wie sehr die Qualität einer Zeitschrift mit der Qualität ihrer Leser zusammenhängt.







Dateiformate



ausnahmefehler.gif


Dieses Bild ist den Benutzern einer bestimmten Software hinlänglich bekannt


Niemals .doc-Dateien !




    Um nicht nur zu kritisieren sondern vielmehr zu ermuntern zeige ich hier mal wie man richtig speichert
    Es ist wirklich kein Hexenwerk und erspart den Empfängern von elektronisch gespeicherten Inhalten jede Menge Ärger !



Schüler und Eltern können mir jedwedes Material in elektronisch gespeicherter Form geben - vorausgesetzt es wurden öffentliche, nicht-proprietäre Dateiformate benutzt. Fast Alles geht, außer z.B. " .doc".
Begründung : wenn Sie an eine öffentliche Einrichtung einen Brief schreiben müssen Sie entweder eine gültige Briefmarke der Post auf den Umschlag kleben oder den Brief persönlich übergeben. Eine selbstgemalte "Sondermarke" aufzubringen verpflichtet die Post nicht zum Transport dieses besonderen Briefes. Der Adressat muß in der Lage sein den Brief zu öffnen - und zwar ohne daß er deshalb gezwungen ist gegen seinen Willen eine besondere Software, die Geld kostet und von der er Nichts hält, gegen Geld zu erwerben.

Wir merken uns: im Computerbereich ist das .doc-Format das was bei den Menschen AIDS ist. Sehr ansteckend und auch genauso gemeint: es soll hochinfektiös sein - damit der Anwender gezwungen ist immer nachzukaufen. - Deshalb ist freie Software bei Microsoft auch so verhaßt: " ... there is no meat in free ... " das statement von Ballmer (Microsoft).

Das Dateiformat " .doc" gehört der Firma Microsoft, die seine Inhalte absichtlich dauert verändert. Es ist eine "Sondermarke". Anders als Viele glauben ist es kein Standard . Die Zahl der Benutzer dieser Software ist kein (!) Argument. Es gilt der Kinderwitz: "Leute, eßt Sch.... - Milliarden Fliegen können nicht irren !"

Da ich nicht bereit bin mir irgendeine Mühe zu geben um die privaten Verirrungen Anderer auszubaden kann ich mit " .doc" Nichts anfangen. Das ist etwas so wie wenn man beim Reisen in der indischen Provinz einfach kein Eis in die Cola gibt. Außerdem bin ich als Lehrer kein Software-Vertreter.

Wenn ich Lust dazu habe kann ich ja mal denen, die es nicht glauben möchten, ab und zu den Stand der Dinge zeigen.

Auch ohne Hysterie... Viren


Wer mal sehen will wie man auf der Höhe der Zeit mit Viren umgeht sehe sich mal das folgende Beispiel an: der Klez-Virus wurde unter Linux elegant entsorgt - und die sterblichen Überreste in einer Art Müllbeutel an mich weitergerreicht.

Sicherheit ist unter Microsoft prinzipiell unmöglich - das Konstruktionsprinzip läßt sie nicht zu. Ob die Antiviren-Software nun aktuell ist oder nicht spielt dafür keine Rolle:

  • dies habe ich selber im Dezember 2002 erlebt und sehe das laufend an solchen mail-Zusendungen !
  • ein frisches Fiasko vom 8.05.2003 zeigt dies erneut auf: ein Kinder-Hack auf MS-Password
  • den Internet-Explorer ( Versionen ab 4.0 ) abzuschießen ist ebenfalls ein Kinderspiel. Wie es geht: hier , und ein Beispiel zum Ausprobieren: wenn man mit dem Internet Explorer ( ab 4.0 ) diese Datei anklickt legt sich das Teil schlafen ...


Ganz aktuell: MIT online



...setzt die US-Eliteuniversität Massachusetts Institute of Technology ( MIT ) mit ihrem Projekt OpenCourseWare andere Akzente.
Vom 30. September an will die renommierte Privatuniversität nach und nach die Materialien zu ihren Lehrveranstaltungen kostenlos ohne Registrierung im Internet zur Verfügung stellen. In etwa zehn Jahren sollen Unterlagen wie Vorlesungsskripte, Kurspläne, Literaturlisten und Übungsaufgaben zu fast allen der mehr als 2000 Kurse für nicht-kommerzielle Zwecke online zugänglich sein.

Spielend zur Freiheit



Welche Quelle echten Wissens der Spieltrieb sein kann zeigt folgender Artikel: Spieler und Hacker schaffen es "sinnvolle" Geräte aus Spielekonsolen zu machen. Das letzte Beispiel ist die Xbox .
Ob das freilich Sinn macht, bei dem Stromverbrauch, ist eine andere Frage ... aber: man hat es geschafft. Ist Bergsteigen sinnvoll ?


Bestätigung der Freiwilligkeit

Wer mir Material übergibt, das mit dem Unterricht zusammenhängt ( Protokolle etc.) kopiert bitte folgende Erklärung und fügt sie als "lies-mich.txt"-Datei dem Material bei ( ob dies nun als mail kommt oder auf einer Diskette):

Name
Datum
mailadresse oder Postadresse/Telefon/Fax

Hiermit bestätige ich, daß ich beiliegendes Material freiwillig, also ohne jeden direkten oder indirekten Zwang, zur Verfügung stelle.
Mit einer Veröffentlichung im Internet auf der homepage http://schule.homelinux.com bin ich
- einverstanden
- nicht einverstanden
- unter folgenden Auflagen einverstanden:






Verabredungen

Wer mich in der Schule sprechen will sieht sich bitte meinen Stundenplan an. Die Raumnummern sind dort aufgeführt
( bitte nicht immer darauf verlassen !).

Lassen Sie Ihr Kind die Verabredung ausmachen.

Stundenplan




Hilfen für Schüler:
Die höflichste Hinrichtung die ich kenne - zum Englisch lernen



Geschliffen ätzen zu können habe ich in meiner Schulzeit im Unterricht leider nie gelernt. Dabei hätte ich es später, auch heute noch, so oft brauchen können. Hier eine unterhaltsame
Anleitung dazu.


Nur Lachen tötet noch besser !


Der neueste Microsoft-Witz, den, wie immer, das Leben selber schrieb .





Zum Nachdenken



( Ich bin mir nicht sicher ob ich so etwas Banales hier überhaupt betonen muß: wer mit hier geäußerten Meinungen nicht einverstanden ist kann gerne dazu Stellung nehmen - indem er eine mail an o.g. Adresse schreibt, mit seinem wirklichen Namen und seiner realen e-mail-Adresse. Alles geht - nur Anonymität nicht ! )


Es ist nicht auszuschließen daß es bald wieder Krieg gibt. Für mich war damals der Golfkrieg ein heftiger Kulturschock. Bei allen Problemen, die ich natürlich auch im Westen sah, hatte ich immer das Grundgefühl: dafür haben wir eine freie Presse ... ganz im Gegensatz zu allen Ländern im Nahen Osten.
Der Golfkrieg hatte dieses Gefühl zerstört. Die freie Welt aller guten Menschen gegen einen tyrannischen grausamen Psychopathen names Saddam Hussein ? Das kann es doch nicht sein - dachte ich mir ! Und das in allen Medien ! Mit einer Ausnahme: die "taz" sagte sie könne einfach nicht berichten. Dafür das erste Mal Bilder von einem Krieg, der aussah wie ein Videospiel. Eigene Verluste: praktisch keine. Auf der gegnerischen Seite starben auch nicht so viele Menschen und trotzdem sah Bagdad im nächtlichen Feuerwerk bunt aus. Dachte man ... Bis man im Nahen Osten häßliche Gerüchte hörte. Versponnene paranoide Horrorgeschichten, typisches orientalisches Fabulieren !
Da hilft nur ein orientalisches Rezept : abwarten und Tee trinken. Wenn überhaupt kommt die Wahrheit später, sehr viel später, scheibchenweise heraus. Dafür jetzt ein Beispiel:

der Leserbrief der Frau eines englischen Soldaten, der damals dabei war.



schlaechterei.html

Andere Stimmen zum 11.09.



Bei den Diskussionen, die wir letztes Jahr reichlich hatten, fiel mir auf : wichtig ist immer auch mal die andere Seite zu hören.

Wie schlimm die Mediensituation geworden ist lese man bitte in einer aktuellen Stellungnahme des angesehenen Grimme-Instituts : " Thesen des Adolf Grimme Instituts zum gegenwärtigen (Fernseh)-Journalismus" . Wer das für überzogen hält sehe sich an wie sehr und das schon längst betrifft, wie soeben geschehen: Terror - der dann doch keiner war. Aber für 1 Woche Medienhysterie hat es gerreicht. Das verzweifelte Ringen um den World Wide Wow -Effekt , um die schlechthinnige Aufmerksamkeit, führt zu immer konstruierteren Als-ob-Konstruktionen.

Mainstream-Medien im Wahlkampf : warum heißen Schlapphüte wohl "Schlapp"-Hüte ? BND unterstützt Stoiber - ein Rohrkrepierer !

Keine Beweise gegen den Irak - was jetzt ? Außerdem: warum nur auf "Al Quaida" achten ?
Als ob wir nicht selber Geheimbünde hätten, die illegitime Macht sich verschafft haben, wie z.B. Opus Dei . Eigenartigerweise kaum bekannt - und doch mitten unter uns. Und dann traut man sich noch so etwas heilig zu sprechen ! Was müssen da die Muslime denken ?

Ist der Westen selber schuld am 11.09.2001 ? Ein Interview mit dem kanadischen Ministerpräsidenten macht Schlagzeilen. Man staunt nur noch !
Über die eigentlichen Motive macht sich auch die konservative mainstream-Presse im Westen keine Illusionen mehr:
"Oel-Junkies auf Kriegskurs" ( Artikel ) , eine Presseübersicht über die geostrategischen Hintergründe. Nichts für Diejenigen, die da glauben die Verteidigung der Menschenrechte sei wesentliches Motiv für unsere Interventionen ! Wie vielschichtig der Orient selber ist macht immer wieder staunen .

Die arme CIA soll jetzt (11.10.2002) auch noch lügen damit ein Kriegsgrund konstruiert werden kann.

Ausländer und Integration - ein Dauerbrenner



Hier sind wir nicht nur als Staatsbürger gefragt. Das ist an unserer Schule natürlich auch ein Thema, das nie aufhört und in dem wir mittendrin stecken. Deshalb ist das auch ganz zu Recht eine Art " heißes Eisen - und man braucht viel Sensibilität und Fingerspitzengefühl, wenn man denn vernünftig darüber reden will. Die Kategorie "Ausländer" oder "ausländischer Herkunft" taugt nicht mehr wenn die Unterschiede zwischen Kindern ausländischer Herkunft größer sind als die Unterschiede zwischen den "deutschen" und den "ausländischen" Schülern.

Hier ein Interview mit einem hochangesehenen deutschen Professor, der begründen will warum Türken nicht integrierbar sind. Für mich ( also nach meiner persönlichen Meinung) ist das der selbstzufriedene Rülpser eines satten Spießers, der gar nicht weiß worüber er da redet. Gleichzeitig ist er so eitel in einem Interview etwas darüber zu sagen. Die Demut der Spruches "Schuster, bleib bei Deinen Leisten" ist nicht sein Wahlspruch !
Seine These ist: Muslime sind nicht integrierbar. Kann "Integration" überhaupt verlangt werden ? Was überhaupt soll denn "Integration" sein ?
Müssen die Mallorca-Deutschen jetzt zu Sprachkursen ? Kann man überhaupt von "den Muslimen" und "den Türken" in diesem Zusammenhang sprechen ?

Resonanz hatte dieses Interview in jedem Fall (siehe unter dem Interview): Deutschland hat ein Türkenproblem ( ? ).

"Deutschland den Deutschen" - ein ödes Land, nicht nur was das Kulinarische angeht. Ein Professor der Japanologie sagt etwas dazu.

Wir sollten uns einfach ein bißchen erinnern, etwa an den "bestialischen Makkaronifraß ..."

Ein ödes Land macht Angst. Daß diese Ängste mit der Realität nur in sehr lockerer Weise verknüpft sind zeigt uns ein angesehener Kriminologe, der sich über Ängste in Deutschland" äußert ( "Soziales Frösteln in Deutschland nimmt zu").
Mit anderen Worten: hier geht um die Emanzipation von selbstverschuldeter Unmündigkeit ( vgl. Vorwort ). Jeder, der sich darum kümmert, könnte das wissen ! Von einem Schüler kann man nicht verlangen daß er diese Informationen übernimmt. Das wäre totalitär. Er darf sich für Dummheit entscheiden ! Aber man kann verlangen daß er diese Informationen kennt und sie darstellen kann.
Schön: sollten wir dann nicht langsam anfangen darüber zu diskutieren was "Integration" meint und verlangen kann ?

Dazu paßt eine Frage, die seit dem 11. September 2001 oft gestellt wird, aber zwischen muffiges Ressentiment und Gutmenschentum paßt bisher wenig.
Ein gewisses Vergnügen an alternativen Nachrichten und auch dem "Unkorrekten" sollte bei der Lektüre dieser homepage aufgefallen sein. In diese Richtung geht sicherlich auch folgender Text , den ich durch eigene Erfahrungen im modernsten islamischen Land, der Türkei, anhand einer Begegnung mit dem Popsänger Cat Stevens alias Yussuf Islam in Konya im Jahr 1988 (wenn ich mich richtig erinnere), ergänzen möchte.
Die Kernaussage Kohlhammers bezieht sich auf den Islam und auf das Christentum: ... "sondern dass er wie alle nicht vom Gewaltmonopol eines säkularen Rechtsstaats gebändigten Religionen zu allem fähig ist. "
Darum geht es zur Zeit in der Türkei - und bei der Diskussion um Integration bei uns.

Für die "Gutmenschen" will ich noch hinzufügen daß mich nicht so sehr die Freude an der Provokation antreibt. Es ist mehr die Erfahrung daß das Denken nicht von alleine, ohne Ursache, anfängt.

Wie komplex das Problem ist und wie sehr es unseren Kopf fordert zeigt ein Essay eines jüdischen Schriftstellers, der in Holland auf gepackten Koffern lebt und über den Erfolg von Pim Fortuyn nachdenkt. "Multi-Kulti" ist, wenn man es denn will, nicht so einfach .... ich persönlich will es z.B. nicht, weil für mich Integration etwas Anderes bedeutet !



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